Biografie

BB5b

Während der Schulzeit interessierte ich mich (neben Motorrädern und Fussball) vor allem für Naturwissenschaften. Was die Welt zusammenhält, erschien mir naturwissenschaftlich am ehesten herauszufinden. Später im Beruf ging ich diesen Weg weiter. Nach einigen Jahren durchlief ich ein anderthalbjähriges Führungs-Intensiv-Training und übernahm Leitungsaufgaben.

Eine zunehmende Sensibilität für Befindlichkeiten und Krisen in meinem beruflichen und privaten Umfeld führte zur Beschäftigung mit spirituellen Fragen. Ich suchte nach Zugängen zu einer Wahrnehmungsebene, die nicht so offen liegt wie die messbare Umgebung. In jener Zeit begann ich, alternative Heilmethoden und Strategien zur Krisenbewältigung zu erkunden. Dann wurde das Interesse so groß, dass ich mich neben meiner „Brotarbeit“  in Atemtherapie, Krisenbegleitung und Trauerbegleitung ausbilden ließ.

Eines fällt mir immer wieder auf. Gespräche mit Freunden und Bekannten zeigen eine starke Verdrängung von Krisen wie Krankheit und Tod. Die Krise wird gerade nicht als etwas eigenes, zum Leben gehörendes wahrgenommen. Vielmehr erleben manche Menschen die Krise als einen Angriff von außen, der ignoriert und möglichst mit Tabletten wieder vertrieben werden soll. Tatsächlich ist das Symptom einer Krise ein Signal, dass etwas (noch) nicht verarbeitet ist und die Seele darauf hinweisen möchte.

Eine große Hilfe auf meinem Weg war die Stärkung der Selbstwahrnehmung durch Selbsterfahrung, Begleitung und Meditation. Nach einem einschneidenden Verlusterlebnis lernte ich die hilfreiche Kraft einer intensiven Trauerbegleitung kennen.

Derzeit engagiere ich mich ehrenamtlich für Eltern krebskranker Kinder und biete Menschen in schwierigen Situationen meine Hilfe als Trauer- und Krisenbegleiter an. Außerdem unterstütze ich junge Führungskräfte als Coach.