Trauer

Wenn ein nahe stehender, geliebter Mensch stirbt, ist das sehr schmerzvoll und kann die innere Welt völlig erschüttern. Sicherheiten brechen weg und der Alltag läuft nicht mehr in geordneten Bahnen. Als besondere Form einer Krise gilt beim Verlust eines Menschen: die Situation ist nicht veränderbar. Es gilt, den Verlust des Menschen im Laufe einer angemessenen Zeit annehmen zu können.

Überforderung kann sich einstellen, wenn die oder der Trauernde versucht alles allein zu bewältigen. Es bedarf in schweren Zeiten über einen längeren Zeitraum sehr viel Trost und Unterstützung. Kommen Trost und Unterstützung nicht mehr ausreichend aus dem direkten Umfeld, reicht dieser Beistand nicht aus oder ist das Umfeld überfordert, dann sollte professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden.

Die Annahme von Hilfe ermöglicht es, die belastende Zeit der Trauer besser zu bewältigen. Hilfreich sind insbesondere

• Trost, Verständnis und Zuspruch

• einfühlsame Gespräche

• Aufarbeitung der Verlusterfahrung

• Unterstützung beim Umgang mit Emotionen

• (zusätzlich zur Trauerbegleitung) Praktische Hilfe für den Alltag

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Begleitung: Zum Beispiel eine Einzelbegleitung, der Besuch eines Trauercafés, die Teilnahme an einer (geschlossenen) Trauergruppe oder ein Trauerspaziergang.

Die Ökumenische Hospizinitiative ist die Anlaufstelle
für Einzel-Trauerbegleitung und Trauerspaziergänge im Raum Ludwigsburg.